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Stable Diffusion ist jetzt open source, und das verändert das Spiel

Anders als DALL-E 2 und Midjourney kann man Stable Diffusion lokal auf dem eigenen Rechner laufen lassen. Was das technisch bedeutet und warum es mich beunruhigt und begeistert zugleich.

📅 25. August 2022
Stable Diffusion ist jetzt open source, und das verändert das Spiel
Stable Diffusion ist jetzt open source, und das verändert das Spiel

Stability AI hat Stable Diffusion letzte Woche als Open-Source-Modell veröffentlicht. Das bedeutet: Man kann es sich herunterladen, lokal auf der eigenen Grafikkarte laufen lassen, ganz ohne Warteliste, ganz ohne Cloud-Dienst, der mitliest.

Ich habe es gestern Abend installiert. Meine RTX-Karte, die ich eigentlich fürs Videoschneiden gekauft habe, generiert jetzt Bilder in wenigen Sekunden. Kein Vergleich zur Qualität von Midjourney, aber die Kontrolle, die man über Parameter, Seeds und Modelle hat, ist ein ganz anderes Level.

Die Kehrseite

Was mir dabei durch den Kopf geht: Wenn jeder mit halbwegs guter Grafikkarte beliebig viele Bilder generieren kann, ohne dass irgendein Unternehmen mitschneidet, was passiert, wenn das für Texte genauso kommt? Für Code? Ich glaube, wir unterschätzen gerade komplett, wie schnell sich das entwickelt.

Für meine Arbeit heißt das erstmal: mehr Experimentieren, mehr Zeit investieren, um zu verstehen, wo die Grenzen liegen. Ich will lieber zu früh dran sein als zu spät.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999

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