Zoom-Müdigkeit und warum ich wieder öfter einfach telefoniere
Nach Monaten voller Videocalls habe ich für mich eine Regel eingeführt, die vielen zunächst seltsam vorkommt.


Ich habe seit März wahrscheinlich mehr Videocalls geführt als in den fünf Jahren davor zusammen. Und ich merke seit einigen Wochen eine Erschöpfung, für die es mittlerweile sogar einen Namen gibt: Zoom-Müdigkeit. Ständig das eigene Gesicht im kleinen Kästchen sehen, die leichte Verzögerung, die Gespräche unnatürlicher macht, als sie sein müssten.
Ich habe für mich eine Regel eingeführt, die manche Kunden zunächst überrascht: Wenn es kein Bildschirm-Teilen oder visuelles Feedback braucht, schlage ich inzwischen oft ein normales Telefonat statt eines Videocalls vor. Die Reaktionen sind fast immer positiv — viele sind selbst erleichtert, nicht schon wieder eine Kamera einschalten zu müssen.
Interessant finde ich, dass ich dadurch nicht produktiver, aber entspannter arbeite. Ein Telefonat lässt einem die Freiheit, sich zu bewegen, kurz nachzudenken, ohne dass eine Kamera jede Pause dokumentiert. Videocalls sind für manches unverzichtbar — Design-Präsentationen zum Beispiel funktionieren fast nur visuell. Aber nicht für alles.
Sie möchten das Thema für Ihr Unternehmen umsetzen? Mehr zu unseren Leistungen: Webdesign, SEO, GEO & AEO.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
Ähnliche Beiträge
Newsletter-Marketing: Warum E-Mail-Marketing bis zu 4.200 % ROI liefern kann
Zielgruppenanalyse: der erste Schritt zu einer Website, die wirklich verkauft